Myofunktionelle Störungen im orofazialen (Gesicht) Bereich sind isoliert betrachtet ein Ungleichgewicht der Balance Gaumen-Lippen-Zunge-Saugen-Atmen- Schlucken. Ganzheitlich betrachtet, besteht ausserdem eine Dysbalance der körperlichen Muskelspannung und Körperhaltung. Darüber gibt es viele Publikationen von Dr. h.c. S. Codoni. Sprachlich können sich diese Auffälligkeiten wie folgt auswirken: Fehlbildungen in der Artikulation. Beispielsweise wird der Laut S  interdental wegen einer zu geringen (Körper)spannung sowie der Zunge und den Lippen interdental gebildet und zur Folge interdental („Lispeln“) gesprochen. Ist eine Mundatmung vorwiegend vorhanden, ist die Frage, warum können die Lippen nicht geschlossen werden: Zu grosse Mandeln, geringer Lippen-und Zungentonus, Körperhaltung/-spannung? Was bewirken Daumenlutschen oder Schnuller auf die Zahnstellung und damit auf die Aussprache?: Hoher schmaler Gaumen, interdentales Schluckmuster, Lautbildung? Die Therapie, basiert nach  k-o-s-t nach Susanne Codoni®, den nötigen Myofunktionsübungen und ev. dem Einsatz der Hilfsmittel (LWZ, Ballovent, Face  Former-Einleitung, Face Former-Grundübung 2, Face Former-Zugübung 3, Lax  Vox). Somit werden optimale Voraussetzungen für das Sprechen geschaffen.
Myofunktionstherapie